Wie zu jedem großen Turnier hat EA SPORTS, mit dem EM 2012 DLC, auch zur dieser Europameisterschaft wieder ein Special für alle Freunde des runden Leders veröffentlicht. Zum Release des Spiels ließ es sich Lukas Podolski nicht nehmen, selbst Hand anzulegen und die EM schon mal vorzuspielen.
EA SPORTS hat währenddessen ein Interview mit Poldi durchführen können, welches wir Euch nicht vorenthalten wollen. Viel Spaß beim Lesen und schaut Euch auch
unseren Test zum EM 2012 DLC für FIFA 12 an, um weiteres über den DLC zu erfahren! Das einzige offiziell lizenzierte Spiel zur EM, UEFA Euro 2012 ist als Add-On zu FIFA 12 für PS3, Xbox 360 und PC erhältlich.
EA SPORTS: Lukas Podolski, herzlichen Glückwunsch, Sie sind gerade Europameister geworden. Im Finale hat Deutschland Spanien mit 5:2 geschlagen. Könnten Sie sich mit diesem Ergebnis bei der realen EM im Finale am 1. Juli anfreunden?
Lukas Podolski: Das wäre ein absolutes Traumfinale. Nach den Niederlagen 2008 und 2010 gegen die Spanier sind wir jetzt endlich mal an der Reihe. Auf der Konsole hat das schon viel Spaß gemacht und umso schöner wäre es, wenn wir den Titel dann im Sommer wirklich holen würden."
EA SPORTS: Wie viel Zeit wird im Mannschaftshotel vor der Konsole verbracht?
Lukas Podolski: Der DFB gibt sich ja immer große Mühe, dass wir gut versorgt sind, auch mit dem neuen »UEFA Euro 2012«. Wenn wir frei haben, sieht man die Kollegen nicht selten vor der Playstation. Wer der Beste ist, müssen wir aber erst noch ausspielen.
EA SPORTS: Wie hat Ihnen das Spiel gefallen?
Lukas Podolski: Es ist sensationell gemacht. Vor allem, wenn ich mich selbst im Spiel betrachte: Der eigene Kopf, die Körperhaltung, die Schuhe und natürlich die Fähigkeiten: Der virtuelle Lukas Podolski ist schnell, hat einen guten linken Fuß, ist stark im Dribbling. Genau wie in der Realität.
EA SPORTS: Sie haben Ihren virtuellen Avatar gerades selbst im 4-4-2 System im Sturm aufgestellt. Ist das auf dem Platz auch Ihre Wunschposition?
Lukas Podolski: In der Nationalmannschaft haben wir ein klares System, das 4-2-3-1. Joachim Löw hat mich in letzter Zeit immer auf der linken Seite aufgestellt. Dort bin eingespielt und denke, das wird auch meine Position bei der EM sein. Ich bin aber flexibel und kann auch im Sturm oder hängend spielen.
EA SPORTS: Wie schätzen Sie die Chancen auf den Titel für die deutsche Mannschaft diesmal ein?
Lukas Podolski: In die letzten Turnieren sind wir mit dem Gefühl gegangen, vielleicht das Viertel- oder Halbfinale zu erreichen. Jetzt verspüren wir erstmals, dass wir ins Finale einziehen- und den Titel gewinnen können. Das spürt man auch in der Mannschaft. Jeder hat dieses Ziel vor Augen. Wir sind deshalb noch motivierter und jeder wird ein paar Prozent mehr geben.
EA SPORTS: Wer sind die größten Konkurrenten um den Titel?
Lukas Podolski: Bei einer Europameisterschaft sind immer die besten Nationen dabei und es wird schwieriger, als bei einer Weltmeisterschaft. Die Spanier sind als Titelverteidiger wieder in der Favoritenrolle. Aber wir haben aufgeholt und zählen jetzt auch zum engeren Kreis der Titelanwärter. Wenn man alleine unsere Gruppe mit Portugal und Holland anschaut, wird klar, welche Aufgaben uns erwarten. Jedes dieser Teams ist in der Lage Europameister zu werden.
EA SPORTS: Welche Nation hat Außenseiterchancen?
Lukas Podolski: Polen traue ich die Rolle als Geheimfavorit zu. Nicht nur, weil ich dort geboren bin. Die Mannschaft ist besser, als in den letzten Turnieren und die EM im eigenen Land beflügelt immer. Ich hoffe, dass sie in die K.O.-Phase kommen. Gegen Deutschland ist dann aber Endstation.
EA SPORTS: Lukas Podolski, vielen Dank für Ihre Zeit und viel Erfolg bei der Europameisterschaft.
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