Da es den "Football Manager 2013" in Deutschland nicht einfach im Laden zu kaufen gibt, müsst ihr das Spiel über Steam erwerben oder von Amazon.uk importieren. Eine deutsche Sprachausgabe gibt es leider dementsprechend auch nicht. Seit 2005 ist der "Football Manager" auf dem Markt und wurde seitdem immer weiterentwickelt. Mittlerweile hat SEGA den Markt jedoch komplett an EA übergeben, weshalb man in Deutschland zumindest, den "Football Manager 2013" nur noch über Umwege bekommt.
Die Modi der Fußball-Wirtschaftssimulationen
Bevor das Spiel beginnt, müsst ihr euch einen von vielen Modi auswählen. Der "Football Manager 13" hat nicht nur einen Singleplayer, wie der "Fussball Manager 13", sondern auch einen Multiplayer, den Classic Modus und einen Challenge-Modus. Wir widmen uns hauptsächlich dem Singleplayer, denn die anderen Modi bauen auf ihm auf.
Der Start ins Managergeschäft
Zu Beginn beider Spiele bekommt ihr einen Haufen Tipps zum Spiel, welche ihr euch auch durchlesen solltet, falls ihr Neulinge in dem Spiel seid. Wie im "Fussball Manager 13", wählt ihr dann die Ligen, in denen ihr spielen wollt. Der "Fussball Manager 13", hat hier ein paar Ligen mehr zu bieten auch mehr Lizenzen. Dem "Football Manager 13" fehlt leider die deutsche und englische Lizenz, für die Spielerbilder und Club-Wappen der Vereine. Dafür sind aber alle originalen Mitarbeiter und Trainer im Spiel vertreten. Das fehlt dem "Fussball Manager 13" und noch zwei weitere Pluspunkte hat der "Football Manager 13": Es können deutlich mehr Vereine als vier ausgewählt werden und ihr könnt entscheiden, wann das Spiel starten soll. So könnt ihr zum Beispiel mit dem brasilianischen Ligastart im Dezember eure Karriere beginnen.

Die Aufgaben eines Managers
Die Aufgaben bei den beiden Managerspielen unterscheiden sich deutlich. Während ihr beim "Fussball Manager 13", alle Aufgaben in einem Fußball-Verein übernehmen könnt - vom Marketing bis zur Aufstellung des Vereins - stehen beim "Football Manager 13" die Aufgaben des typischen, englischen Team-Managers im Vordergrund. So fallen Marketing, Stadionausbau oder der Ausbau des Vereinsgeländes komplett weg. Zudem gibt es auch keinen privaten Bereich. Das ist etwas schade, aber wenn ihr euch sowieso nur auf den Sport konzentrieren wollt, stört das sicherlich nicht.
Stärkensystem
Vom "Fussball Manager 13", oder anderen Fußballspielen kennen wir das klassische Stärkensystem, das dem Spieler eine Gesamtstärke zu teilt. Diese gibt es beim "Football Manager 2013" nicht. Stattdessen gibt es nur die verschiedenen Fähigkeiten. Das macht das Kaufen von den richtigen Spielern schwieriger.
3D-Spiel
Die Spielsimulation findet beim "Football Manager 2013" nur im 3D-Spiel statt. Allerdings lassen sich viele Einstellungen vornehmen. So könnt ihr euch nur die Kommentare angucken, ähnlich wie im Textmodus vom "Fussball Manager 13". Ihr könnt euch auch nur die Tore oder Highlights des Spiels angucken. Während des Spiels könnt ihr zudem viele taktische Maßnahmen ergreifen und auch den Spielern auf dem Spielfeld Anweisungen geben. So erhaltet ihr noch mehr Zugriff auf das Spielgeschehen. Allerdings dauert es so auch länger. Beim kompletten Anschauen des Spiels gibt es leider auch einige Bugs. Es funktioniert allerdings besser als das 3D-Spiel vom "Fussball Manager 13".
Nebenschauplätze
Abseits vom Rasen gibt es auch einiges zu erledigen. Die Interviews im "Football Manager 13" sind deutlich ausführlicher. So gibt auch unheimlich viele Scouting-Berichte der Mitarbeiter oder Transfergerüchte, die den Transfermarkt spannend machen.

Online
Bei "Fussball Manager 13" musste der Online-Modus weichen. Der Grund dafür ist einfach, er war nicht ausgereift genug. Bei "Football Manager 13" ist er das aber. Mit bis zu 32 Managern könnt ihr die Fußballwelt unsicher machen und die großen Titel gewinnen. Dabei spielt ihr quasi das Original-Spiel. Mit einem Zeitlimit könnt ihr auch verhindern, dass das Spiel ausufert.
Pro und Kontra der Manager
Pro: " Fussball Manager 13":
Das Design ist beim "FM 13" deutlich besser. Mehr Lizenzen, vor allem die wichtigen deutschen und englischen Lizenzen. Das Spiel läuft schneller ab und hat keine langen Ladezeiten. Das klassische Stärkensystem hilft, den Überblick zu behalten. Ihr könnt entscheiden ob ihr 3D-Spiel, Textmodus oder Sofortberechnung schauen wollt. Neben dem Fußball könnt ihr euch im privaten Bereich um eure Familie kümmern und könnt außerdem das Sponsoring und Marketing leiten.
Pluspunkte "Football Manager 13":
Der Startmonat des Spiels ist frei wählbar. Die korrekten Trainer und Mitarbeiternamen sind vorhanden. Vor allem während des Spiels gibt es viel mehr taktische Möglichkeiten. Die Interviews und das Scouting sind deutlich umfangreicher. Zudem ist der Singleplayer recht umfangreich und ein funktionierender Online-Modus ist auch enthalten.
Fazit
Stellt man die beiden Manager gegenüber, gibt es viele Gemeinsamkeiten, wie den Transfermarkt und die Aufstellungsmöglichkeiten. Aber es gibt auch Unterschiede. Im Großen und Ganzen nehmen sich die Manager nicht viel und würden sich prima ergänzen. Solospieler und Neueinsteiger sind einen Tick besser mit dem "Fussball Manager 13" bedient. Während Spieler, die zusammen zocken wollen den "Football Manager 13" nehmen sollten.
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